|
FAQ
(häufig gestellte Fragen)
1.
Was geschieht mit der Info?
Wir müssen uns klar
machen, daß jede Info ausschließlich dem
Zwecke dient, dem Forschungsteam Einblick in den Erbgang
der Epilepsie in unserer Rasse zu geben, damit der
genetische Hintergrund dieser Krankheit verstanden
werden kann und die Krankheit selber durch einen einfachen
Gentest vermeidbar wird. Es steht absolut außer
Frage, daß diese Daten mißbraucht werden,
um mit dem Finger auf Züchter oder einzelne Hunde
zu zeigen, welche der Gegenwart oder sogar der Vergangenheit
angehören. Es ist wichtig, nach Vorne zu schauen
und die Möglichkeit zu nutzen, Züchtern
mittels Gentest ein Hilfsmittel zu geben, Epilepsie
beim Whippet in Zukunft verhindern zu können.
2. Welche Blutproben
werden wozu benötigt?
Aus den Blutproben
wird das Erbmaterial, die DNA, isoliert. Die DNA erkrankter
Hunde unterscheidet sich von der DNA gesunder Hunde
in einem entscheidenden Punkt: dem/den Epilepsie-Gen/en.
Somit kann durch den Vergleich der DNA von erkrankten
Hunden und der DNA von gesunden Hunden das Gen /die
Gene gefunden werden.
Wurfgeschwister sind die am engsten verwandten Hunde.
Deshalb arbeitet das Forschungsteam mit sogenannten
"Geschwisterpaaren" ( DNA eines erkrankten
Hundes + DNA eines gesunden Wurfgeschwisters). Es
wird ein Minimum von 20 - besser 30 - Geschwisterpaaren
benötigt.
3. Wozu benötigt
das Forschungsteam Ahnentafeln?
Die Verwandtschaft
erkrankter Hunde, die Anzahl der erkrankten Hunde
innerhalb eines Wurfes, sowie die Verwandtschaft ihrer
entfernten Vorfahren helfen Hannes, die Art und Weise
des Erbganges besser abschätzen zu können,
und um wie viele Gene es sich handelt. Ist das Gen
einmal entdeckt, so wird Hannes an Hand der Ahnentafeln
potentielle Träger testen. Somit ist das Ahnentafelnetzwerk
ein unerläßliches Werkzeug zur Entwicklung
eines Gentestes.
Deshalb ist es Bedingung, daß Züchter und
Hundebesitzer korrekte und vollständige Informationen
an das Forschungsteam und ihre direkten Kontaktpersonen
geben. Diese Informationen werden selbstverständlich
höchst vertraulich behandelt!
4. Was ist mit den Fällen
von Epilepsie, deren Ursache nicht geklärt ist?
Wird
keine Ursache für das Auftreten von Epilepsie
gefunden, so spricht man von idiopatischer (primärer)
Epilepsie. Andere Ursachen sind z.B.
- Gehirnschäden,
verursacht durch Infektionen
- Schilddrüsenüberfunktion
- Stoffwechselstörungen
- Gehirntumore
- Vergiftungen
- etc.
Das bedeutet, daß
der Hund viele Tests über sich ergehen lassen
muß, bis diese Diagnose gestellt werden kann.
Die Untersuchungen sind aufwendig und teuer. Wir möchten
die Besitzer/Züchter von Whippets mit epileptischen
Symptomen motivieren, diese Mühe und das Geld
zu investieren, um durch die so genannte Ausschlußmethode
zu gehen. Das Ergebnis ist für diese genetische
Forschungsstudie extrem wichtig und ebenfalls für
die gesundheitliche Zukunft aller Whippets weltweit
bedeutend! Sollten Sie im Besitz eines Whippets sein,
welcher nicht komplett untersucht wurde, so kontaktieren
Sie bitte dennoch Herrn Lohi. Die Arbeitsgemeinschaft
bemüht sich ein Netzwerk von Tierärzten/Tierkliniken
zu organisieren, welche die für die Teilnahme
an der Studie erforderlichen Untersuchungen zu einem
ermäßigten Preis anbieten.
5. Haben alle Whippets
weltweit identische Epilepsie-Gene?
Davon
ist aus zu gehen. Es gibt Fälle von idiopatischer
Epilepsie aus Ourcross-Verpaarungen.
Einige Epilepsie-Gene sind sogar rasseübergreifend
identisch, andere passen sogar zum Menschen!
nach
oben
|