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Gentests entwickelt !!!
2007 wurde im Rahmen
der genetischen Forschungsstudien bei Hunden in Finnland
ein neues Syndrom der Epilepsie bei der Rasse der
Lagotto Romagnolo Hunde entdeckt.
Klinische Studien
hatten bewiesen, dass die Hunde dieser Rasse an einer
erblichen Form von idiopatischer Epilepsie leiden,
welche im Welpenalter auftritt und später wieder
verschwindet. Diese Form der Epilepsie ist identisch
zu einer Form der humanen Epilepsie im Jugendalter,
welche ebenfalls im Erwachsenenalter wieder verschwindet.
Das Forschungsteam
von Prof. Dr. Hannes Lohi hat soeben das ausschlaggebende
Gen identifiziert (eine offizielle wissenschaftliche
Abhandlung befindet sich momentan im Druck). Wenn
ein Hund eine Kopie des defekten Gens trägt (Träger),
so vererbt er dieses an ca. 50% seiner Nachkommen.
Trägt eine Hund 2 Kopien dieses defekten Gens
(erkrankter Hund), so vererbt er dieses defekte Gen
an alle Nachkommen. Es wird empfohlen Hunde, die beide
defekte Gene tragen (kranke) aus der Zucht zu nehmen.
Gesunde Hunde (Nicht-Träger) können mit
Träger einer Kopie des defekten Gens (Träger)
in der Zucht verwendet werden.
Der
Genest zur Juvenilen Epilepsie bei Lagotto-Romagnole
Hunden steht zur Verfügung bei CANIGEN- HT Diagnostics,
Finnland . Ein Mundhöhlenabstrich (Speichelprobe)
ist ausreichend.
Des weiteren können
in Finnland folgende neue Gentest angeboten werden:
- HC bei Australischen
Schäferhunden
(dieser Gentest wurde entwickelt in Zusammenarbeit
mit Animal health Trust in Grossbritannien)
- PRA für
Kurz- und Langhaardackel
- Faconi-Syndrome
für Basenjis
(entwickelt in Zusammenarbeit mit den Forschern in
den USA)
- Anal-Furunkolose-Risiko
für Deusche Schäferhunde
- Canine DLA Diversity
Wir
hoffen, dass dieses andere Rassen motiviert, sich
ebenfalls an den Forschungsstudien zu beteiligen!
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