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Über
uns
Im Oktober
2007 hat sich eine Gruppe von Whippethaltern zusammengetan
und die Arbeitsgemeinschaft Epilepsie beim Whippet
gegründet. Hintergrund hierfür war vor allem
die wachsende Zahl betroffener Hunde im Bekannten-
und Freundeskreis. Immer öfter hörte man
von Whippets mit Epilepsie - ob idiopathisch oder
sekundär sei erst einmal dahingestellt - und
es drängte sich einem zunehmend das Gefühl
auf, daß diese Erkrankung verbreiteter ist als
bisher angenommen.
Im November haben wir Kontakt zu dem Projekt EPIDAL
in Finnland aufgenommen, das speziell die Forschung
zur Epilepsie beim Dalmatiner betreut. Durch das EPIDAL-Team
- dem unser tiefster Dank für seine Unterstützung
gebührt - kam kurz darauf der Kontakt zu Prof.
Dr. Hannes Lohi von der Universität Helsinki
/ Finnland zustande. Er ist Leiter des Canine Epilepsy
Consortium / Europa und hat in Finnland eine genetische
Forschungsstudie u.a. zur Verbreitung der Epilepsie
bei Rassehunden ins Leben gerufen, die inzwischen
mehr als 50 Hunderassen als Teilprojekte in sich vereint
(u.a. auch EPIDAL). Ziel ist es, die für die
Epilepsie verantwortlichen Gendefekte zu identifizieren
und dadurch DNA-Marker zur Verfügung zu stellen,
auf deren Basis ein Gentest entwickelt werden kann.
Ein solcher Gentest böte die Möglichkeit
auch Träger des Defektes in der Zucht zu belassen
um den ohnehin engen Genpool nicht noch weiter einzuschränken.
Da auch in Skandinavien die Epilepsie beim Whippet
kein unbekanntes Problem ist, liegen Herrn Lohi bereits
einige Blutproben von Whippets vor - jedoch nicht
genug, um den Whippet als Teilprojekt in die Gesamtstudie
mit aufzunehmen. Eine Kontaktaufnahme hat ergeben,
daß er hierzu herzlich gerne bereit wäre,
vorausgesetzt er erhält die dafür notwendige
Anzahl an Blutproben. Da unserer Kenntnis nach alle
anderen laufenden Epilepsie-Studien sich auf den Hund
im Allgemeinen beziehen und Dr. Lohi als einziger
die Möglichkeit bietet, die Epilepsie beim Whippet
im Besonderen zu untersuchen, haben wir beschlossen
ihn bei der Organisation von Blutspenden zu unterstützen
und als Ansprechpartner für den Whippet im kontinentaleuropäischen
Raum zu fungieren.
Es geht uns also in keinster Weise um die
Identifizierung einzelner Hunde bzw. Blutlinien und
deren Veröffentlichung / Anprangerung!!

Unser
Ziel ist:
- Aufklärung
bezüglich der unterschiedlichen Formen von Epilepsie
- Hilfestellung bei Fragen bez. der Epilepsie / der
Teilnahme an der Forschungsstudie
- Organisation von Blutproben aus Deutschland und
dem europäischen Ausland
- Entwicklung eines Netzwerkes von Tierärzten/Tierkliniken,
welche die für die Studie notwendigen
Untersuchungen zu vergünstigten Konditionen anbieten.
Kontakt:
Mitglieder
der Arbeitsgruppe
(in alphabetischer Reihenfolge)
Patricia
Engel (D), Yvonne Gerlach (D), Ilona Kirchbrücher
(D), Yvonne Müller (D),
Petra
Peham (A)
info@epilepsie-beim-whippet.de
Wir möchten
bei all den Informationen dieser Seite auch etwas
„Frisches“ geben. Deshalb haben wir uns
für das Einfügen von Photos entschieden.
Die auf dieser Homepage veröffentlichten
Photos zeigen allesamt Whippets, die NICHT an Epilepsie
erkrankt sind. Wir danken den Besitzern für
Ihre Unterstützung und freuen uns jederzeit über
weitere Photozusendungen, damit die Bilder in regelmäßigen
Abständen getauscht werden können.
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